samnitenkriege
einträge
das ende der phalanx
mitte des vierten jahrhunderts v.u.z., in den bergen süditaliens, gibt rom die starre speerwand der hoplitenphalanx auf und gliedert seine legionen in manipel um, gelenkige blöcke, angeordnet wie ein schachbrett. die datierung dieser veränderung ist jedoch weit schematischer, als gewöhnlich erzählt wird.
die schmach der kaudinischen pässe
im jahr 321 v.u.z. werden in einem engpass der apenninen zwei römische konsularheere ausweglos eingeschlossen. der samnitische feldherr gaius pontius tötet sie nicht: er zwingt sie, die waffen niederzulegen und unter dem joch hindurchzugehen, die schlimmste schmach, die ein römischer soldat erleiden konnte.
die königin der straßen
im jahr 312 v.u.z. lässt der zensor appius claudius die via appia von rom nach capua anlegen. rom entdeckt, dass ein krieg mit straßen gewonnen wird, die nicht im schlamm versinken, und seine erste logistische infrastruktur entsteht.
die große koalition gegen rom
im jahr 295 v.u.z. verbündeten sich samniten, gallier, etrusker und umbrer, um rom in der ebene von sentinum zu vernichten. der konsul publius decius mus wiederholte die devotio seines vaters und gab sich den göttern des todes hin; der sieg besiegelte die römische vorherrschaft über italien.